Tourismus-Strategie der Stadt Andernach
Fotografin: Judith Lehnigk-Emden
Tourismus ist für Andernach kein nice to have – er ist ein Motor.
Unsere Stadt ist naturnah, nachhaltig und historisch stark, ergänzt durch einen inhabergeführten Einzelhandel, der Persönlichkeit und Qualität bietet. Das macht uns attraktiv für Gäste und stärkt zugleich unsere eigene Lebensqualität.
Wir sind ein wichtiges Puzzleteil beim Tourismus am Rhein. Entscheidend ist, dass Tagestouristen länger bleiben, die Innenstadt erleben und zusätzliche Angebote nutzen. Das stärkt Handel und Gastronomie – und über die Gewerbesteuer fließt diese Wertschöpfung direkt in den städtischen Haushalt zurück. Das schafft Mittel für Investitionen, die wir dringend brauchen.
Damit Tourismus ein nachhaltiger Bestandteil unserer Stadtentwicklung bleibt, müssen wir gezielt weiterentwickeln:
– Wander- und Radwege
– umweltschonende Anreise durch sehr gute Bahn- und ÖPNV‑Anbindung,
und noch einiges mehr, in Richtung „sanfter Tourismus“
Das steigert mittelfristig die Übernachtungszahlen und erhöht die Attraktivität für mehrtägige Aufenthalte.
Im Zielbild 2035 erkenne ich meine frühere Vision wieder: eine vernetzte Stadt, in der Rhein, Naturraum und Innenstadt zusammenwachsen. Dafür reicht kein „Staubwischen“. Wir brauchen echte Investitionen – ins Museum und in unsere Stadtgeschichte, ob am Koblenzer Tor oder in der Rheinstrasse, im Bereich des Krahnenbergs und in die „Essbare Stadt.“
Und klar ist: Touristische Entwicklung gelingt nur gemeinsam – Verwaltung, Stadtrat, Wirtschaft, Andernach.net und viele weitere Akteure müssen an einem Strang ziehen.
Zum Schluss: Danke an Christian Heller für ein starkes, zukunftsorientiertes Konzept, dass ich gerne unterstütze.